Eternitplatten Asbest


16. November 2020 – In einer Presseaussendung vom 12. November 2020 orteten die Eisenstädter Blauen eine mögliche Asbestgefährdung nahe dem neuen Kindergarten St. Georgen aufgrund eines Scheunenabrisses. Die politische Reaktion aus dem Rathaus durch den Klubobmann der ÖVP trägt keineswegs zur Klärung der Sachlage bei.

„Wir können es absolut nicht nachvollziehen, warum der Klubobmann der ÖVP-Eisenstadt, Michael Bieber, in einer Aussendung behauptet, der Abriss sei korrekt gewesen und es hätten sich sechs Mitarbeiter des Bauhofes und der Bauabteilung um die korrekte Abwicklung gekümmert. Fotos und weitere Augenzeugen bestätigen das genaue Gegenteil“, zeigt sich der geschäftsführende Stadtparteiobmann, Thomas Schnöller, verwundert.

Schnöller weiter: „Herr Bieber ist ja bekannt für seine Verhaltensauffälligkeiten dem politischen Mitbewerber gegenüber, dass er sich aber nun endgültig ins postfaktische Paralleluniversum verabschiedet, lässt bei uns die blauen Alarmglocken schrillen. Es riecht verdächtig nach Ablenkungsmanöver mittels Schutzbehauptungen, wie es bei den Türkisen mittlerweile zum Standard geworden zu sein scheint.“

Unschöne Erinnerungen werden wach – Bieber macht den FakeNews-Johnny

Unlängst machte der ÖVP-Landtagsabgeordnete, Johann Mezgolits, unrühmlich von sich Reden, da er im Zuge eines Sonderlandtages zur Causa Commerzialbank die Behauptung aufstellte, dass er einen Geschädigten kenne, der genau weiß, wer sich die sprichwörtlichen Kohlen eingestreift hat. Ermittlungen des Landeskriminalamts ergaben, dass es sich dabei um eine Falschbehauptung des Herrn Abgeordneten gehandelt hat..

„Klubobmann Bieber nimmt sich Landtagsabgeordneten Mezgolits zum Vorbild und versucht hier anscheinend mittels türkiser FakeNews, von fragwürdigen Vorgängen abzulenken. Was jetzt nur mehr fehlt, ist der Verweis, dass es sich bei unserer Sachverhaltsdarstellung um eine lupenreine Verschwörungstheorie handelt, dann wäre die Biebersche Märchenstunde perfekt. Anstatt für Aufklärung zu Sorgen und eine mögliche Kontamination der Umgebung mit Asbest auszuschließen, schlüpft man nun selbst in die Rolle des potenziellen Lebensgefährders. Karma kann man halt nicht kaufen.“, feuert der Blaue eine Breitseite in Richtung der Türkisen.

„Apropos Sachverhaltsdarstellung! Unserer Meinung nach liegen genug Fakten auf dem Tisch, die eine Anzeige bei den zuständigen Behörden unabdingbar machen. Diese wird demnächst eingebracht werden.“, schließt Schnöller.