Staubild


14. September 2020 – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace präsentierte heute das Mobilitätsranking 2020 aller Landeshauptstädte. Nicht überraschend landet das ÖVP-regierte Eisenstadt auf dem letzten Platz. Für die Blauen ein weiterer Beweis für das Komplettversagen Bürgermeister Steiners in Sachen nachhaltiger Stadtentwicklungspolitik.

„Die Sünden der Vergangenheit holen uns nun endgültig ein. Das Ergebnis des Mobilitätsrankings 2020 und der damit verbundene letzte Platz der Landeshauptstadt, sind der sprichwörtliche Bauchfleck im Rahmen der „Steinerschen Märchenerzählung“ von der Sorge um die Nachhaltigkeit und Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Das Scheitern in der Stadtplanung wird für die ÖVP nun immer offensichtlicher.“, analysiert der geschäftsführende Stadtparteiobmann, Thomas Schnöller, zu Beginn seiner Ausführungen.

Schnöller: „Steiner ist Verursacher nicht die Lösung der Probleme in der Stadtentwicklung!“

Es ist kein Wunder, dass 70% der Wege in der burgenländischen Landeshauptstadt de facto mit dem Auto zurückgelegt werden müssen. Ist es doch der Bürgermeister selbst, der seit seinem Amtsantritt im Jahr 2011 als Brandbeschleuniger des ungezügelten Zuzugs mit Bauwahnsinn und absoluten Verkehrschaos fungiert. Das unüberlegte Positionieren von Einkaufs- und Fachmarktzentren an der Peripherie hat sein Übriges dazu beigetragen, dass Eisenstadt nun verkehrstechnisch abgewatscht wird.

„Des Bürgermeisters neu entdeckte Liebe zur Innenstadt und der von den Freiheitlichen schon lange geforderte und nun in Umsetzung befindliche Baustopp für Großprojekte kommen ja nicht von ungefähr. Nur wenn sich Steiner – schlussendlich der Hauptverantwortliche für sämtliche Probleme in der Stadtentwicklung – nun als Messias der Problemlösung positionieren möchte, wird es schon etwas lächerlich und durchschaubar. Wahltag ist auch immer noch Zahltag!“, schließt der Freiheitliche.