Commerzialbank Euro

- Veranstalter der Schlosspark-Festivals bangt um 34 Millionen
- Früherer Verzicht auf Lustbarkeitsabgabe unverständlich

17. Juli 2020 – Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen ist, bangt der Veranstalter mehrerer großer Festivals im Zuge des Commerzialbank-Bilanzskandals um Einlagen in Höhe von sage und schreibe 34 Millionen Euro. Dies wirft für die FPÖ-Eisenstadt und deren geschäftsführenden Stadtparteiobmann, Thomas Schnöller, einige Fragen in Richtung Subventionspolitik der Stadt auf.

„Laut veröffentlichtem Transparenzbericht (siehe Seite 28) hat die Stadt die betroffene Veranstaltungsfirma schon im Jahr 2018 mit einer Subvention in Höhe von 67.121,36 Euro bedacht, indem auf die Einhebung der Lustbarkeitsabgabe verzichtet wurde. Das ist kein Lercherl!“, zeigt sich Schnöller sehr erstaunt. 

„Wenn man bedenkt, dass Bürgermeister Steiner in der letzten Gemeinderatssitzung die Beiträge für das Mittagessen in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen um bis zu 30 Prozent erhöhen hat lassen, kann man den einfachen Bürgerinnen und Bürgern schon gar nicht mehr zukünftig zumuten, auf solche Einnahmen für die Stadt zu verzichten. Schon gar nicht, wenn ein Großveranstalter das mit Leichtigkeit aus der Portokassa hätte zahlen können und das Geld jetzt anscheinend verloren ist.“, weist der Freiheitliche abschließend hin.