Baustelle Franz-Liszt-Gasse

- Spießrutenlauf für Anrainer und Gewerbetreibende
- Sogenanntes ÖVP-Verkehrskonzept als Mythos entlarvt
- Verkehrsplanung sieht anders aus

14. Juli 2020 – Der Eisenstädter Baustellensommer hat auch in diesem Jahr einiges für die Autofahrer zu bieten. Glich die Fahrt zur Kompostierungsanlage im Juni, aufgrund der Sperre des Krautgartenwegs bis zur Industriestraße, einer Odyssee, war die Meldung der Errichtung der Baustelle im Kreuzungsbereich der Ödenburgerstraße zur Lobzeile eine weitere Hiobsbotschaft mit Déjà-vu. Die Planlosigkeit der ÖVP-Verantwortlichen lässt aber noch eine weitere Eskalationsstufe zu.

„Na wunderbar, jetzt wird wieder einmal die Franz-Liszt-Gasse, ein Kernelement für den flüssigen Innenstadtverkehr, bis Mitte August komplett gesperrt. Ein Vergleich mit einem berühmten Brettspiel ist angebracht, weil wir gar nicht mehr nachkommen zu zählen, wie oft diese „auf und zu Mühle“ schon gespielt worden ist.“, zeigt sich der geschäftsführende Stadtparteiobmann, Thomas Schnöller, verärgert.

„Entweder sind die ÖVP-Verantwortlichen nicht willens, ihre Hausaufgaben zu erledigen und ganz einfach die Baustellenerrichtungen besser zu akkordieren, oder man nimmt sich, links wie man eigentlich ist, ein Vorbild am rot-grünen Wien und will die Autofahrer komplett aus der Stadt vergraulen. Das ständig planlose Aufreißen neuer Baustellen, lässt eigentlich nur diese Schlussfolgerung zu. Speziell Anrainer und Gewerbetreibende sind zurecht stinksauer und bestätigen uns tagtäglich, dass das Verkehrskonzept der ÖVP ein Mythos ist und bleibt“, so der Freiheitliche abschließend.